Ich frage an: Liebeleien und Herzklopfen auf dem IH / nicht nur im Sachsenhaus

  • Dann erinnere ich eine Theateraufführung, eigentlich erinnere ich nur das Kostüm von Horst und die Melodie. Danach haben wie getanzt, da waren auch große Mädchen aus den anderen Häusern dabei. Und für meine Freundinnen war klar ich fordere Horst zuerst auf, obwohl ihn auch andere Mädchen gut fanden. Bei einem Tanz wo man von einem zum anderen geht habe ich mich gefreut, Horst, Bernd, Horst, Bernd und meine Freundinnen fanden auch beide gut. Na beide braune Augen und leicht gewelltes Haar. Der Tanz heißt bei uns Morgengruß tanzen wir heute vor der Gymnastik, und singen dazu wer früh am Morgen wandern will der geh der Sonn entgegen. Also fast jeden Mittwoch denke ich an euch. Die schönen Spazierwege würde ich heute nicht mehr finden, was sind wir da gewandert. Und 1968 konnte man von der Verwaltung noch hoch zum Bauern sehen. Und konnte man von der Liebesbank nicht so runtersehen auf ein Gelände auf dem Manöver stadtfanden?

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.

  • Bei der letzten Untersuchung durch unsere liebe Schwester
    Anneliese fragte sie mich ob ich schon mit einem Jungen geschlafen habe, und
    drückte auf meinen Bauch rum. Sie guckte wohl das kein Mädchen schwanger nach
    Hause ging. Ich habe gelacht, aber ich wusste dass da auch mehr passierte. Als
    ich mal schlechte Laune hatte und nicht mit meiner Freundin und ihrem Freund
    spazieren ging, kam sie später ganz aufgeregt zu mir und erzählte: mein Freund wollte
    unbedingt mit mir schlafen und ich hätte es ja gemacht, ich hatte aber Angst
    das sein Freund uns beobachtet. Das war eine Freundin die nicht in meinem
    Zimmer war mit der ich aber immer spazieren ging. Die war aber schon älter, ich
    glaube die würde ich am liebsten wiedersehen. Ob es später noch dazu kam weiß
    ich nicht mehr.

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.

  • Das die wenigen Fotos noch da sind verdanke ich meiner Mutter,den irgendwann hatte ich den Einfall alle Fotos und Briefe zu verbrennen. Da wir noch Kohleofen hatten stand ich davor und habe fleisig alles hinein geworfen. Da kamm meine Mutter dazu und rieß mir den rest aus der Hand, die wenigen Fotos bekamm ich erst Jahre später von ihr zurück. Da waren viele Fotos dabei die ich heute gern wiederhätte.

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.

  • Bernd hat bestimmt nicht mal geahnt wie verliebt ich war den oft war ich richtig gemein. Wir gingen wohl mal zu viert spazieren, aber ich weiß nicht mehr ob öfter oder nur einmal. Irgendwann kamen wir zur Liebesbank und da setzten wir uns hin und zwar Bernd auf die linke ich auf die rechte Seite und die zwei anderen zwischen uns. Nach einer ganzen weile standen die beiden anderen auf und sagten sie kommen gleich wieder. Ja da waren wir allein aber darüber schreib ich nichts. Es blieb alles ganz harmlos, aber ich ging dann nie mehr mit, ich glaube ich bekam Angst vor? mir selbst ? zweimal versuchten die Drei noch mich ab zu holen, einmal versteckte ich mich hinter einen Schrank und die konnten mich nicht finden. Beim nächsten Mal sagte ich der Freundin sag ihm einen schönen Gruß ich geh nicht mit und dann noch etwas gemeines. Beim Schlagerabend als er gesungen hatte musste er um an seinen Platz zu kommen an mir vorbei gehen ,da rief ich „Na das hab ich auch schon mal besser gehört ( und heimlich auch vor meiner Freundin lernte ich das Lied) .“ Ich habe ihn dann nur noch von weiten angehimmelt.

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.

  • Horst hatte ich auch sehr gerne, aber eben anders. Für mich war er immer mein bester Freund. ER war aber sofort meinem Herzen ganz nah und an seiner Hand wär ich überall hin gegangen, den ich habe ihm total vertraut und das wusste er wahrscheinlich auch nicht. Ich war zu jung um darüber zu sprechen, mehr schreibe ich nicht über Horst. Die beiden waren aber keine Konkurrenten den ich tat nichts heimlich. Es ist natürlich möglich das die beiden nicht mal wissen wer ich bin den es sind meine Erinnerungen. An beide denke ich gerne zurück, und wär eine böse Fee gekommen und hätte gesagt ich muss mich zwischen ihnen entscheiden ich hätte es nicht gekonnt. Für mich war es ein wunderschöner Sommer 1968 .Meine Liebe auf dem Immenhof und nein ich habe nie versucht die Jungen zu finden und werde es auch in Zukunft nicht. Ende

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  • Bekanntlich waren sich Sonnenhaus und Sachsenhaus nicht grün, woran an das lag, ist heute kaum noch nachzuvollziehen.
    So oder ähnlich kann ein Zwischenfall von Bewohnern beider Häuser ausgesehen haben, den Wolfdietrich Schnurre beschreibt, als wäre er laiv dabei gewesen:
    Komm ran!--Komm du doch ran!
    Du soolst rankommen!--Selber!
    Feiger Hund!--Penner!
    Nulpe!--Tüte!--Flasche!--Kacker!--Scheißer!--Arschgesicht!
    Windei!--Pfeiffenkopp!--Eckenpisser!--Stinkstiefel!--Drecksack!--Saustück!
    Mistschwein!--Muttersöhnchen!
    Dat nimmste zurück!!!!
    --Keilerei!--

  • Wir vom Jugendhof haben auch oft mit den Mädchen aus der Verwaltung gestritten, ich weiß aber nicht mehr warum. Nun eine kleine Geschichte Von nicht erlaubten Sachen. Eines Tages brachte meine Freundin eine Flasche Eierlikör mit und die haben wir dann ausgetrunken, ich weiß leider nicht mehr ob wir zwei alleine oder mit anderen zusammen! Ich weiß auch nicht mehr ob es entdeckt wurde, nur das ich hundeelend oben im Etagenbett lag. Eierlikör gibt es bei mir nur noch im Kuchen

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.

  • Auch ohne Liebe!
    Auf dem Jugendhof stand gleich links hinter der Mauer eine Bank dann führten ich glaube 3 Stufen runter. Eines Tages saß ich da ganz alleine und auch sonst war niemand zu sehen. In der Tannenhecke gab es 2 größte Jungen und einer der beiden (Namen vergessen, einer vielleicht Lothar) kam auch ganz alleine aus dem Jungenessraum. Na er kommt und schaut mich an und ich ihn und als er bei mir ankommt bleibt er stehen und sagt was glotzt du mich so an? und ich (ausnahmsweise mal schlagfertig) du kannst ja wegsehen dann siehst du es nicht, da musste er sehr lachen und sagte 1: 0 für dich und ging lachend weiter. Es ist schon komisch was einem so in Erinnerung bleibt.

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.

  • Die kleine Monika!
    Ich weiß nicht mehr, wann und wie ich Monika
    Kennenlernte, denn leider hatten wir vom
    Jugendhof sehr wenig Kontakt mit den anderen
    Mädchen.
    Sie war wie eine kleine Schwester, ich
    Hatte sie gerne und freute mich als ich ihr Foto
    In der Galerie entdeckte. Ich erinnere mich nicht
    Ob ich in ihrem Haus gearbeitet habe, erinnere
    Zwar eine breite Treppe und große dunkle Türen,
    aber das war als ich sie besuchte. Wir schrieben uns
    bis Dezember 1969, aber da lernte ich meinen
    ersten Freund kennen, und habe das kleine Mädchen
    einfach ein bisschen vergessen.
    Dafür schäme ich mich, und meine einzige Ausrede
    Ist das ich auch erst 16 Jahre alt war.
    Als ich irgendwann wieder nach ihr fragte, wurde mir
    Mitgeteilt, dass sie nicht mehr da ist. Weiteres erfuhr
    Ich nicht.

    Wer Böses von mir spricht, betrete meine Wohnung nicht! Jeder hat in seinem Leben auf sich selber acht zugeben.