ULI: Hier eine dem nachempfundene Eigendichtung:
(meiner Schwester gewidmet)
HANNA: Klasse gemacht! Uli,
schade nur, daß die wirklich noch dort bis zur Wende gut schmeckende Semmel so schnell zu den westdeutschen aufgeblähten geschmacklich faden Produkten mutierte.
Interessant, liebes Schwesterchen Uli! Erlaube mir hier doch mal einen Einschub: 
Mir tun sich natürlich Parallelen auf. Zum Beispiel die Sache mit den Phrasen:
*Staatsbürgerkunde-Unterricht. Klassenarbeit. Ich bekomme die Meine zurück mit den tadelnden Worten: "Phrasen! Brigitte, man merkt Dir leider an, dass Du nicht hinter dem stehst, was du da geschrieben hast. Somit sind das alles Phrasen! Wie soll ich das bewerten!? Vermeide das bitte künftig!"
Tja - schmunzel - so war das normal 
*Und zu Deiner originellen Umdichtung:
Kicher! Du hast Dich damit als mein persönlicher Dolmetscher (meiner Muttersprache) qualifiziert! Bei Gelegenheit kommen wir drauf zurück...! 
*Zu Ost-West -Semmel:
Tja, nach der Wende war es für die Bäcker kaum noch möglich, eine Mehl-Mühle zu finden, die OHNE Zusatzmittel reingemischt zu haben, ihr Mehl anbot... Aber - einige, die sich auf die Suche begeben haben, und weite Anfahrtwege in Kauf nahmen - stellen heute noch die alten- tatsächlich viiiiel schmacklhafteren DDR- Semmeln her. Da steht dann immer dran: ".. nach aLter Art!" 