Hallo ihr Lieben,
bitte nicht enttäuscht sein, wenn meine Meinung anders ausfällt. Danke liebe Tweety für Deine Meinung.
Wäre schön, wenn noch weitere Meinungen/Ansichten kämen.
Hier meine Meinung:
Nach der großartigen Vorankündigung hält sich meine Begeisterung vom Handlungsdreh (Szenenfolge etc.) „Babylon Berlin“ in Grenzen. Allerdings die historische Kulisse war exzellent, ebenfalls kam das Feeling der 20er Jahre gut rüber.
Es war zu erkennen, dass für die Serie viel Geld in die Hand genommen wurde.
Spannend ist, wenn ein Film oder eine Serie anläuft, an die man keine Fragen zu haben glaubt - bis einen die Geschichte packt und nicht wieder loslässt- dies ist die Macht des seriellen Erzählens. Diese Macht fand ich nicht bei Babylon Berlin. 
Nachfolgend (sinngemäß) eine Kritik aus der Presse, die meine Meinung widerspiegelt:
(Anfang Zitat)„ So bildgewaltig die Serie ist, so schwer fällt es ihr, die Zuschauer wirklich zu berühren. "Willkommen in der Stadt der Sünde", steht auf den Plakaten, doch die Serie hat bei all ihrem Stilwillen etwas Abweisendes. Die Zeit, von der sie erzählt, mag sinnenfreudig gewesen sein, die Serie ist es nicht. Die Welt von Babylon Berlin liegt hinter Glas.
„Babylon Berlin" löst keinen Sog aus“
Das ist mit Sicherheit kein Unfall, sondern entspricht der Handschrift der Macher Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries, die gemeinsam die Drehbücher geschrieben und verfilmt haben. Doch für eine Serie ist dieses Reservierte eine Hypothek: Es wimmelt von großartigen Schauspielern mit überzeugenden Auftritten und trotzdem mangelt es rätselhafter Weise an Identifikationsfiguren, für deren Schicksal man echte Empathie entwickeln würde. So gern man den Schauspielern zusieht - Babylon Berlin löst keinen Sog aus. Und das ist ein Problem, denn worauf sonst kommt es bei einer Serie an, als dass man als Zuschauer angefixt wird, süchtig, wie Kommissar Rath nach seinen Ampullen?
Das ist das große Paradoxon von Babylon Berlin: Die Serie spielt in einer Zeit, der wir uns auch knapp hundert Jahre später nah fühlen, vermag es aber nicht, diese Offenheit und Neugier in echte Begeisterung für ihre Geschichte zu verwandeln.“ (Ende Zitat)
Persönlich werde ich mich doch auf das Lesen der Bücher von Volker Kutscher beschränken.
Hier noch ein schönes Foto vom Alex aus den 20ern. Der Alexanderplatz wurde ja für den Dreh einen ganzen Tag gesperrt.
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Liebe Grüße Tommy